Brustwarzenkorrektur

OP Dauer: 1 Stunde
Narkose: örtliche Betäubung
Klinikaufenthalt: ambulant
Fadenentfernung: 10 bis 12 Tage nach OP
Sport: 3 bis 4 Wochen

Veränderungen an den Brustwarzen oder am Warzenhof werden als ästhetischer Mangel betrachtet. In extremen Fällen bildet sich bei Schlupfwarzen ein Hauttrichter aus, der Entzündungen auslösen kann. Schlupfwarzen können auch das Stillen beeinträchtigen. Bei einseitigem Auftreten wird die Symmetrie der Brüste beeinträchtigt. Ursache sind Bindegewebsstränge um die ausführenden Milchgänge unter dem Warzenhof, die die Brustwarze in die Tiefe ziehen.

Seltener ist der Wunsch nach einer Verkleinerung des Warzenhofes der Brüste.

In einer örtlichen Betäubung werden ein oder zwei kleine Hautschnitte am Warzenhof oder an der Brustwarze gesetzt. Über diese kleinen Einschnitte werden die Bindegewebsstränge und die Milchgänge durchtrennt und der Gewebedefekt durch Brustdrüsengewebe ausgefüllt. Nun kann die Brustwarze ausgestülpt und durch eine spezielle Nahttechnik ausgeformt werden. Aber beachten Sie, dass Sie nach einer solchen Korrektur der Brustwarzen die Stillfähigkeit verlieren!

Bei einer Verkleinerung des Warzenhofes wird zirkulär ein Hautstreifen entfernt, es verbleibt eine Narbe am Warzenhofrand. Diese Operation beeinträchtigt den Stillvorgang nicht. Die Operation führt mit großer Sicherheit zu einer normal geformten Brustwarze bzw. einem Warzenhof mit einem Durchmesser von 30 bis 40 mm.

Eine spezielle Verbandstechnik verhindert während der Wundheilung einen Druck auf die operierte Brustwarze. Selten treten Wundheilungsstörungen auf. Durch länger anhaltenden Druck auf die Brustwarze in den ersten Tagen können in der Tiefe Narbenstränge entstehen und die Warze erneut in die Tiefe ziehen.

zurück   nach oben