Bruststraffung

OP Dauer: 2 bis 3,5 Stunden (je nach Technik)
Narkose: Vollnarkose + örtliche Betäubung
Klinikaufenthalt: 1 Nacht
Fadenentfernung: 10 bis 12 Tage nach OP
Sport: 4 bis 6 Wochen
Nachbehandlung: Kompressionsbustier für 4 bis 6 Wochen

Nach Schwangerschaften bildet sich der Brustdrüsenkörper zurück, die Brüste werden kleiner. Wenn außerdem noch eine Überdehnung der Haut verbleibt, resultieren schlaffe Brüste, die
das ästhetische Erscheinungsbild beeinträchtigen. Aber auch ein schwaches Bindegewebe oder der natürliche Alterungsprozess können  zu einer schlaffen Brust führen.

Ein geringer Hautüberschuss kann durch einen Hautschnitt am Rand des Warzenhofes und einer zirkuläre Straffung entfernt werden. Allerdings werden die Brüste nach diesem Verfahren flacher.

Ein gutes Ergebnis ist bei einer Kombination der zirkulären Straffung und der gleichzeitigen Einlage eines Implantates zu erzielen. Damit wird nicht nur die Haut gestrafft, sondern gleichzeitig das verlorene Volumen wieder ersetzt. Die Form ist damit natürlich, die Größe können Sie während des Aufklärungsgespräches vor dem Spiegel mit bestimmen. Im Ergebnis haben sie lediglich eine Narbe um den Warzenhof.

Eine andere Variante ist die klassische Bruststraffung mit einem Hautschnitt  um den Warzenhof und von dort  etwa senkrecht bis kurz vor der Umschlagfalte. Der Warzenhof muss nach oben verlagert werden. Dazu wird nur die Oberhaut entfernt und die Lederhaut mit  den für die Blutversorgung und Sensibilität des Warzenhofes wichtigen Nerven und Gefäßen geschont. Gegenüber der zirkulären Straffung ist die Narbe auffälliger.

Die Operation setzt einen  ausreichend großen Drüsenkörper voraus, sonst ist die Relation der Narbe zur Brust unbefriedigend.

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